Apothekerkammer und Polleninformationsdienst bündeln ihre Kräfte. Die ApoApp liefert ab sofort individuelle Polleninformationen, Warnungen bei hoher Belastung und Tipps für den Allergie-Alltag direkt auf das Smartphone.
Mit dem Beginn der Gräserpollensaison verschärft sich für viele Menschen die gesundheitliche Belastung: Fast jeder vierte Mensch in Österreich ist von Pollenallergie betroffen. Typische Symptome wie Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, juckende und tränende Augen sowie Müdigkeit und Konzentrationsprobleme schränken die Lebensqualität oft erheblich ein. Um Betroffene gezielt zu unterstützen, integriert die Apothekerkammer die Polleninformation des Österreichischen Polleninformationsdienst (ÖPID) in ihre ApoApp.
Nutzerinnen und Nutzer können ein persönliches Pollenprofil anlegen und erhalten standortbezogene, tagesaktuelle Informationen darüber, welche Allergene sich gerade in der Luft befinden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich rechtzeitig durch die ApoApp benachrichtigen zu lassen, sobald genau jene Pollen zirkulieren, auf die man allergisch reagiert. Dadurch sind individuelle Vorsorgemaßnahmen noch besser und gezielter möglich. Ergänzt wird das Angebot durch praktische Tipps zum Umgang mit der jeweiligen Belastungssituation.
Information als Schlüssel zur besseren Versorgung
Wer unter Pollenallergien leidet, weiß: Information ist das halbe Gegenmittel. Das neue Pollenprofil der ApoApp liefert genau die individuellen Daten, die Menschen brauchen, um proaktiv zu handeln – von der persönlichen tagesaktuellen Belastungsanzeige bis zu wertvollen Empfehlungen zum Umgang mit der Situation. Wer darüber hinaus Unterstützung sucht, findet sie in der Vor-Ort Apotheke: kompetente Allergie-Beratung, die das digitale Angebot der ApoApp sinnvoll ergänzt. „Viele unterschätzen die Auswirkungen von Pollenallergien auf den Alltag und auf bestehende Therapien. Apothekerinnen und Apotheker tragen durch ihre pharmazeutische Expertise wesentlich dazu bei, die individuell passende Antwort auf die jeweilige Pollen-Belastung zu finden und im Bedarfsfall die Arzneimittel-Therapie zusammen mit den Ärztinnen und Ärzten anzupassen“, betont Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer. „Durch die Kooperation mit dem ÖPID bringen wir wissenschaftlich fundierte Polleninformationen digital, niederschwellig und tagesaktuell zu Betroffenen.“
Auch der Österreichische Polleninformationsdienst unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Je besser Patientinnen und Patienten, aber auch Gesundheitsberufe informiert sind, desto gezielter können Diagnose, Therapie und Allergenkarenz erfolgen“, erklärt Markus Berger, HNO-Mediziner und Leiter des ÖPID. „Apothekerinnen und Apotheker sind oft die erste Anlaufstelle und für Menschen mit Allergien wichtige Ansprechpartner.“
Über die ApoApp
Die „ApoApp“ kann im App-Store (iOS-Geräte) und Play-Store (Android-Geräte) kostenlos heruntergeladen werden. Seit ihrem Launch im Jänner 2026 verzeichnet sie mehr als 100.000 Downloads, knapp 1.200 Apotheken sind mit Informationen zur Verfügbarkeit von Arzneimittel in der ApoApp eingebunden. Bisher haben rund 1.000.000 Arzneimittelsuchen in der App stattgefunden. Neben der neuen Pollenfunktion umfasst die ApoApp Services wie den Einnahmeplan inklusive Erinnerungsfunktion für Medikamente, die Apothekensuche sowie Informationen zu Öffnungszeiten und Bereitschaftsdiensten. Die Arzneimittelsuche hilft schnell und einfach dabei herauszufinden, welche Apotheke in der Nähe ein Medikament lagernd hat. Für die Nutzung muss kein Profil angelegt werden, Daten werden nicht weitergegeben und ausschließlich auf den Geräten der Userinnen und User gespeichert.
Mehr unter: www.sicherversorgt.at/apoapp