Allergische Reaktionen können äußerst dramatisch ausfallen und treffen Allergiker oft unvorbereitet, nachdem sie vielleicht jahrelang nicht mehr gestochen wurden. Sie treten sehr schnell auf – meist innerhalb von Sekunden bzw. Minuten nach dem Stich. Um lebensbedrohliche Situationen rechtzeitig zu vermeiden, ist es wichtig, erste Warnsignale zu erkennen und ernst zu nehmen.
Ein Verdacht auf eine Allergie ist gegeben, wenn die Schwellung um die Einstichstelle unnatürlich groß wird (größer als 10 cm) und länger als 24 Stunden anhält. Treten Symptome auch an anderen Körperstellen auf, ist die Allergie stärker ausgeprägt:
Kommt es gar zum gefürchteten "anaphylaktischen Schock" mit rapide abfallendem Blutdruck, Ohnmacht und Kollaps, kann dies ohne sofortige ärztliche Hilfe sogar tödlich sein. Meist gehen diesem Extremfall folgende Symptome voraus: Brennen und Jucken an Handflächen, Fußsohlen, im Rachenraum und an der Zunge, begleitet von oft heftigen Atembeschwerden, Hitzewallungen und Schwäche- sowie starken Angstgefühlen.
Treten nach einem Insektenstich Beschwerden auf, die über eine Schwellung und Rötung hinausgehen, sollte man auf alle Fälle einen Arzt aufsuchen. Der Allergologe kann schnell und präzise eine Insektengiftallergie erkennen und die richtige Behandlung auswählen sowie den Patienten mit einem Notfallset ausstatten. Der Kontakt mit Bienen und Wespen sollte möglichst gemieden werden. Hier ein paar Tipps, wie man das Risiko senken kann, gestochen zu werden.