Nahrungsmittel-Allergien

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten haben stark zugenommen. Etwa 20% der erwachsenen Bevölkerung leidet inzwischen daran. Nicht immer steckt eine Allergie hinter den Beschwerden. Häufiger ist es eine Intoleranz z.B. gegen Histamin, Frucht- oder Milchzucker, die Probleme macht. Es muss somit zwischen „echten“ und „assoziierten“ (Kreuzreaktionen als Folge einer Pollenallergie) Nahrungsmittel-Allergien und den Intoleranzen unterschieden werden: Bei Nahrungsmittel-Allergien wird das Immunsystem aktiv und bekämpft fälschlicherweise harmlose Substanzen, die Intoleranz hingegen ist eine nicht-immunologische Reaktion.

Info-Tipp

Auf Initiative der Arbeitsgruppe Allergologie der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie & Venerologie (ÖGDV) hat die IGAV in Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem wissenschaftlichen Beirat und zahlreichen Fachgesellschaften sowie Institutionen einen Ratgeber gestaltet, der das Rüstzeug für eine vernünftige Sicht auf diese Thematik mit auf den Weg zum Supermarkt oder ins Restaurant geben soll.