Im Fokus: (Frühzeitige) Diagnose und spezifische Immuntherapie
Neben der Diagnostik allergischer Erkrankungen inklusive Insektengift- und Medikamentenallergien spielt die spezifische Immuntherapie allergischer, inhalativer Erkrankungen sowie der Insektengiftallergie eine ganz wesentliche Rolle. Die Immuntherapie ist die einzige Behandlungsform der Allergie, die an der Wurzel des Problems ansetzt.
Da eine Allergieprävention vorerst nicht möglich ist, liegt das Hauptaugenmerk auf der frühzeitigen Diagnose allergischer Erkrankungen. Eine besondere Schwierigkeit stellt die Asthmadiagnostik im Kindesalter dar, da Lungenfunktionstests erst ab dem 5. Lebensjahr möglich sind. Insbesondere bei Kindern ist eine frühzeitige spezifische Immuntherapie sinnvoll, da das Fortschreiten der Symptomatik und mitunter die Entwicklung von Asthma bronchiale hintangehalten werden können. Zu beachten ist, dass auch das Geschlecht der Kinder eine Rolle spielt. So ist bekannt, dass Buben häufiger Heuschnupfen und Asthma bronchiale haben. Mit der Geschlechtsreife holen die Mädchen auf, Frauen haben häufiger Allergien als Männer. Auch der Geschlechtsaspekt der Patienten muss in die Therapie einfließen. Weniger bekannt ist, dass auch ältere Menschen zunehmend von Allergien und Asthma bronchiale betroffen sein können, womit auch bei Senioren Allergietests Sinn machen.