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Asthmatherapie: trotz Allergenexposition
keine Verschlechterung


foto: GlaxoSmithKlineMenschen, die an berufsbedingtem Asthma leiden, sollten den Arbeitsplatz wechseln, um ein Fortschreiten ihrer Erkrankung zu verhindern. Das ist nur nicht immer möglich. Dr. Alessandra Marabini und Kollegen von der Universität Perugia, untersuchten im Rahmen einer prospektiven Langzeitstudie* die Auswirkungen einer andauernden Allergenexposition während der Therapie.

Das Team von Dr. Marabini beobachtete 20 Patienten mit leichtem bis mittelschwerem, anhaltendem Asthma, die mit 1000µg/Tag Beclomethasone Dipropionate und 100µg/Tag Salmeterol behandelt wurden. Während des Beobachtungszeitraumes von drei Jahren fielen zehn Patienten aus – vier wechselten den Arbeitsplatz und sechs gingen in Pension.

Die verbleibenden 10 Probanden zeigten keine signifikante Veränderung, weder bei der Lungenfunktion noch beim Symptomscore, bonchialer Hyperreaktivität oder Peak-Flow-Variabilität, berichten die Autoren. Von den Drop-Outs waren nach drei Jahren nur zwei asymptomatisch.

Die Autoren raten daher, die Empfehlung den Arbeitsplatz zu wechseln, neu zu überdenken. Viel wesentlicher seien eine reduzierte Allergenexposition, die Einhaltung der therapeutischen Maßnahmen und persönliche Schutzmaßnahmen. Weiters sollten Patienten in ein medizinisches Beobachtungsprogramm integriert werden und erst im Falle einer respiratorischen Verschlechterung keinen Allergenen mehr ausgesetzt werden.






*Treatment prevents asthma deterioration despite continued allergen exposure
Marabini A et al; Chest 2003;124:2372-2376

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