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Patienten mit Handekzem für Studie gesucht

Handekzem, Foto: Tamar Kinaciyan - AKH Wien

Eine neue vielversprechende Behandlungsmethode von Handekzemen wird derzeit an der Abteilung für Immundermatologie der Universitätsklinik für Dermatologie in Wien erprobt. Wie Univ.-Prof. Dr. Tamar Kinaciyan, Leiterin der Ende Mai angelaufenen klinischen Studie berichtet, wird ein atmungsaktiver, aber allergendichter Handschuh getestet. Kontaktallergien, speziell Handekzeme sind ein weitverbreitetes Problem. Abgesehen von der symptomatischen Behandlung basiert der Therapieerfolg auf einer genauen Diagnostik und der Identifikation der ursächlichen Substanz. Eine Vermeidungsstrategie ist dabei oft nicht möglich. Herkömmliche Latexhandschuhe beispielsweise fördern durch vermehrtes Schwitzen das Ekzem und sind zudem nicht für alle Allergene eine Barriere. "Nickelionen und Chemikalien können Latex durchdringen", so Kinaciyan. "Wir haben im Mai mit einer klinischen Studie begonnen und erproben Handschuhe mit einer Goretex-ähnlichen Membran. Die Allergene gehen nicht durch, aber die Haut kann durch die Handschuhe atmen. Das könnte sich in der Prophylaxe von Kontakt-Allergien einsetzen lassen, aber auch bei Personen, die bereits an solchen Problemen leiden.".

Für die Studie mit vorerst etwa 54 Personen werden weiterhin Patienten mit Handekzemen gesucht. Interessenten mögen sich mit Frau Weiss unter der Telefonnummer 0676 / 6541155 oder via Email an allergiestudien-derma@meduniwien.ac.at mit dem Betreff "Handekzem" in Verbindung setzen.





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