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Allergische Erwachsene sollten Katzenkontakt meiden


Cat on bed, Bild: AstraZeneca Alle atopischen Erwachsenen sollten es vermeiden Katzenallergenen ausgesetzt zu sein - nicht nur jene mit bereits bekannter Sensibilisierung auf das Katzenallergen Fel d1 - das zeigen die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie. "In der allgemeinen Bevölkerung ist bei allen atopischen Erwachsenen bronchiale Empfindlichkeit mit steigender Exosition zu Katzenallergenen verbunden," stellen Susan Chinn und Ihre Kollegen vom National Heart and Lung Institute am Imperial College London fest. Aus diesem Grunde empfehlen die Wissenschaftler atopischen Erwachsenen den Kontakt zu Katzen und Orten, an denen sich Katzen aufgehalten haben, zu meiden.

Chinn analysierte mit ihren Kollegen Daten, die während der Nachverfolgung der internationalen multizentrischen ECRHSII-Studie (European Community Respiratory Health Survey) gesammelt worden waren. Diese Studie wurde zwischen 1998 und 2002 durchgeführt und lieferte Daten von 1884 Probanden über bonchiale Überempfindlichkeit und Sensibilisierung auf die Allergene von Katzen (Fel d1), Hausstaubmilben (Der p1), Wiesen-Lieschgras und Cladosporium. Während die Exposition zu Katzenallergenen insgesamt nicht signifikant mit bronchialer Überempfindlichkeit verbunden war, gab es doch einen signifikanten Trend zu erhöhter bronchialer Überempfindlichkeit mit steigenden Mengen von Katzenallergen Fel d1. Bei Hausstaubmilbenallergen Der p1 gab es hingegen keinen solchen Zusammenhang. "Der Trend zu erhöhter bronchialer Überempfindlichkeit mit steigender Katzenallergenbelastung war bei jenen Probanden, die gegen irgendeines der 4 Allergene sensibilisiert waren, größer als bei nicht-sensibilisierten", erläutern Chinn und ihr Team. Weiters gab es keine signifikante wechselseitige Abhängigkeit zwischen Sensibilisierung auf Katzenallergen und Fel d 1 Exposition.

"Unsere Ergebnisse legen nahe, dass die Vermeidung von Katzenallergenen und Katzen in Bezug auf bronchiale Überempfindlichkeit für eine grössere Bevölkerungsgruppe als bislang angenommen vorteilhaft sein könnte," schreiben Chinn und Ihr Team im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine. "Die klinische Schlussfolgerung ist, dass es unzureichend ist Patienten mit Asthma auf Katzensensibiliserung zu untersuchen; alle atopischen Erwachsenen können von verminderter Katzenexposition profitieren", schliessen die Forscher.


American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, Juli 2007

Bronchial Responsiveness in Atopic Adults Increases with Exposure to Cat Allergen;
Susan Chinn, Joachim Heinrich, Josep M. Antó, Christer Janson, Dan Norbäck, Mario Olivieri, Cecilie Svanes, Jordi Sunyer, Giuseppe Verlato, Matthias Wjst, Jan-Paul Zock, Peter G. Burney, Deborah L. Jarvis;
Journal of Respiratory and Critical Care Medicine Vol 176. pp. 20-26, (2007)




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