Ausgeatmetes Stickstoffoxid läßt auf kürzliche Allergenexposition schließen
Ergebnisse einer Langzeitstudie die von englischen Wissenschaftlern durchgeführt wurde, zeigen, dass ausgeatmetes Stickstoffoxid im Zusammenhang mit der Gräserpollenbelastung in der Woche vor der Stickstoffoxid-Messung stehen.
Die Wissenschaftler stellen fest:“ Ausgeatmetes NO wird als Leitwert der eosinophilen Entzündung der Atemwege bei Asthma angesehen. Derzeit gibt es jedoch einen Mangel an
Langzeitergebnissen vorhanden um es mit Allergenexposition und Asthmasymptomen in Verbindung zu bringen.
Um dies zu erforschen leitete das Team eine Langzeitstudie mit 44 Kindern ein, die alle an saisonalem, allergischem Asthma litten. Sie beobachteten die Kinder vor und während der Gräserpollensaison und erfaßten deren Asthmasymptome, Lungenfunktionswerte, NO-Werte und Pollenkonzentrationen.
G. Roberts vom Imperial College des St Mary’s in London und seine Kollegen berichten im Journal Thorax das die durchschnittlich ausgeatmetet NO-Konzentration während der Pollensaison signifikant erhöht war im Vergleich zu vor der Saison, und zwar mit 9.2 versus 6.2 Teile pro Milliarde.
Interessanterweise war das ausgeatmete NO am besten assoziiert mit der Pollenzählung in der Woche vor der NO-Messung, anstatt der vom Tag der Messung.
Außerdem erwähnen Roberts und Kollegen, daß die NO-Werte anstiegen wenn sich das Asthma bei den Kindern verschlechterte, dieses jedoch nicht mit den FEV1-Werten im Zusammenhang zu stehen schien.
Die Wissenschaftler fassten daher zusammen: „ Die Ergebnisse legen nahe, dass - innerhalb eines Langzeitmodelles - die ausgeatmete NO-Konzentration im Zusammenhang mit Allergenexposition und Asthma steht.“ und „Es mag klinisch wichtiger sein, die ausgeatmeten NO-Werte mit den vorher gemessenen Werten der individuellen Probanden zu vergleichen als mit den Normwerten der Normalbevölkerung“.

Thorax 2004; 59: 752-756 Longitudinal study of grass pollen exposure, symptoms, and exhaled nitric oxide in childhood seasonal allergic asthma
G. Roberts, C. Hurley, A. Bush, G. Lack
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