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Asthmatiker reagieren auf Allergene sogar wenn sie nicht sensibilisiert sind


foto: M.I.R.Neueste Studienergebnisse zeigen, dass Patienten mit atopischem Asthma, die einer hohen Konzentration von Hausstaubmilben- oder Hundeallergenen ausgesetzt sind, erhöhte Atemwegsreaktionen zeigen, auch wenn sie nicht auf diese Allergene sensibilisiert sind.

„Der Effekt der Exposition zu Allergenen, die keine Sensibilisierung bei atopischen Asthmatikern hervorrufen, wurde bislang nicht untersucht,“ erklärt S. Langley und seine Mitarbeiter vom Wythenshawe Hospital in Manchester, England.

Aus diesem Grund wurde für die Durchführung einer Studie von den Forschern der Grad des Asthmas bei 248 atopischen Asthmapatienten, die nicht auf die verschiedenen Allergene sensibilisiert waren, denen Sie in Ihrer Umgebung ausgesetzt waren, festegestellt. Die Wissenschaftler sammelten Staubproben aus den Wohnzimmerteppichen und Matratzen jedes Patienten und bestimmten daraus die Konzentrationen von Hausstaubmilben-, Katzen-, und Hundeallergenen.

Der Schweregrad des Asthmas wurde mittels Spirometrie, Atemwegsreaktivität, augeatmetem Stickstoffoxid und Sensiblisierung mittels Prick-Test bestimmt. Die im Journal Thorax veröffentlichten Ergebnisse zeigten, dass Patienten die nicht auf Haustaubmilben sensiblisiert waren, jedoch hohen Konzentrationen dieses Allergens ausgesetzt waren, signifikant schwerere Bronchorestriktionen hatten, als jene Patienten, die keiner hohen Exposition ausgesetzt waren. Ähnlich war es bei jenen die nicht auf Hundeallergene sensiblisiert, jedoch hohen Konzentrationen des Allergens ausgesetzt waren: auch bei diesen wurde einen signifikant höhere bronchiale Reaktivität festgestellt, als bei jenen Patienten, die den Allergenen nicht ausgesetzt waren, berichten die Wissenschaftler.

Es gab keine Differenz zwischen dem Ausmass der Bronchialreaktivität bei jenen Patienten, die nicht auf Katzenallergen sensibilisiert und dem Allergen schon oder nicht ausgesetzt waren. „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass bei der Bevölkerung mit atopischem Asthma, Exposition zu hohen Konzentrationen bon Hauststaubmilben- und Hundeallergenen, mit erhöhter Atemwegsreaktivität in Zusammenhang steht, auch bei Personen, die nicht auf diese Allergene sensibilisiert sind“, schliessen die Autoren und fügen hinzu, dass weitere Forschungen notwendig sind um „die Ursache für dieses Phänomen aufzuklären.”




Relationship between exposure to domestic allergens and bronchial hyperresponsiveness in non-sensitised, atopic asthmatic subjects
S. J. Langley, S. Goldthorpe, M. Craven, A. Woodcock, A. Custovic
Thorax 2005; 60: 17-21





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