Gräsertablette reduziert alle Heuschnupfen-Symptome an Nase und Augen
Zu dieser Jahreszeit leiden viele Österreicher an den grippeähnlichen Begleiterscheinungen von Heuschnupfen (allergische Rhinitis) wie Niesen, rinnende bzw. verstopfte Nase, juckende Augen und Kopfschmerzen. Diese leidgeprägten Tage können nun bald deutlich verringert werden. Das zeigen neue, beeindruckende Studienergebnisse, die heute beim jährlichen Kongress der "European Academy of Allergology and Clinical Immunology" (EAACI) im schwedischen Göteborg Ärzten aus ganz Europa präsentiert wurden.
Anfang des Jahres brachte das dänische Pharmaunternehmen ALK-Abelló mit der Gräsertablette die erste Allergietablette auf den Markt, die sowohl die zugrundeliegende Ursache einer Allergie bekämpft als auch die Symptome lindert*. Die Behandlung mit der Gräsertablette veranlasst unsere Abwehrkräfte, eine schützende Immunantwort zu erzeugen und so Symptome zu lindern bzw. erst gar nicht entstehen zu lassen.
Hoch signifikante Reduktion aller Heuschnupfen-Symptome
Im Unterschied zu Plazebo konnte nach Behandlung mit der Gräsertablette eine dauerhafte und hoch signifikante Reduktion sämtlicher Symptome an Nase und Augen beobachtet werden. Das zeigen neue Studiendaten, die nun anlässlich des europäischen Allergiekongresses EAACI 2007 (European Academy of Allergology and Clinical Immunology) in Göteborg präsentiert wurden. Die Symptomreduktion umfasst Beschwerden wie Niesen, eine verstopfte, rinnende und juckende Nase sowie juckende und wässrige Augen. Die revolutionäre Gräsertablette reduziert jedes einzelne dieser Symptome zwischen 22 und 24% stärker als die herkömmlichen symptomlindernden Medikamente (Antihistaminika, Kortisonpräparate).
"Die Linderung von Symptomen und die Verbesserung der Lebensqualität haben oberste Priorität für Heuschnupfenpatienten. Deshalb ist es sehr ermutigend solche Studienergebnisse zu sehen", sagte Dr. Stephen Durham, Professor am Imperial College and Royal Brompton Hospital und Studienautor. "Eine Langzeitstudie wird auch zeigen, ob ein lang anhaltender Effekt möglich ist, was eine großartige Nachricht für alle Heuschnupfenpatienten wäre."
Dem Großteil der Patienten wird ausschließlich eine symptomlindernde Medikation angeboten, die zwar allergische Beschwerden vorübergehend unter Kontrolle halten, nicht aber die Allergie selbst behandeln. Zudem beschreiben laut einer Untersuchung der European Federation of Allergy and Airway Diseases Patients Associations (EFA) 60-68% dieser Patienten, dass die symptomatische Therapie "überhaupt nicht wirkt" oder deren "Symptome nur mäßig lindert". Studien zeigen, dass sich 82% der Patienten, die mit der Gräsertablette behandelt wurden, im Vergleich zu anderen Pollensaisonen schon in der ersten Behandlungsperiode "besser" oder "viel besser" fühlen.
Spezifische Immuntherapie hat Langzeitwirkung
Man weiß von der traditionellen Immuntherapie in Spritzen- und Tropfenform, dass Patienten deshalb profitieren können, weil der Körper mit dieser Therapie eine Toleranz aufbaut, wodurch allergische Reaktionen auf ein bestimmtes Allergen (z.B. Gräserpollen) vermindert oder sogar vollständig blockiert werden. Dieser Effekt bleibt auch nach Ende der 3-jährigen Behandlung bestehen.
Es ist auch bekannt, dass Menschen die bereits an einer Form von Allergie leiden, ein höheres Risiko haben, weitere Allergien sowie Asthma bronchiale zu entwickeln. Dieses Phänomen nennt man "allergischer Marsch", der das Fortschreiten der klinischen Manifestation einer Allergie beschreibt. In diesem Fall bedeutet das eine Weiterentwicklung des Heuschnupfens mit Symptomen an Nase und Augen (med. Rhinokonjunktivitis) zum Asthma bronchiale.
Einzig die spezifische Immuntherapie bekämpft die zugrunde liegende Ursache und hat das Potenzial, Beschwerden langfristig zu bessern. Mehrere kontrollierte Studien haben zudem die zusätzlichen Vorteile der Immuntherapie in der Behandlung von Asthmasymptomen sowie in der Vorbeugung der Entstehung weiterer Allergien und Asthma gezeigt**.
Symptomlinderung mit anhaltender, vorbeugender Wirkung
Während die Langzeitstudien mit der Gräsertablette nach wie vor laufen, präsentierte ALK-Abelló kürzlich im Rahmen des "American Academy of Allergy, Asthma & Immunology" (AAAAI 2007)-Kongresses die wichtigsten Ergebnisse des zweiten Behandlungsjahres. In dieser Studie zeigte die Gräsertablette hoch signifikante Wirksamkeit und fortlaufende immunologische Verbesserungen über zwei Jahre bei durchgehender Behandlung. Diese Ergebnisse unterstützen die Erwartungen eines lang anhaltenden Effektes in der Langzeitbehandlung mit der Gräsertablette (gleich wie bei der traditionellen Immuntherapie in Spritzenform) und des Potenzials, den allergischen Marsch zu stoppen.
Über die Gräsertablette
Gräserpollenallergien stellen ein wachsendes Gesundheitsproblem mit signifikanter sozialer Belastung dar. Mindestens 45 Millionen Menschen in Europa leiden an einer Allergie gegen Gräserpollen, die sich in Form von allergischer Rhinitis oder allergischem Asthma – oder beidem – äußert. Die Gräsertablette ist eine schnell-lösliche Tablette, die einmal täglich vom Patienten zuhause verabreicht wird, wobei die Therapie mindestens 8 Wochen vor Beginn der Gräserpollensaison begonnen werden muss. Die Wirksamkeit und Sicherheit der Gräsertablette wurde im größten Studienprogramm untersucht, das je im Bereich der Immuntherapie durchgeführt wurde. Die Studien zeigten unter anderem, dass die Gräsertablette bereits am ersten Tag der Pollensaison wirkt und dass sich 82% der Patienten, die mit der Gräsertablette behandelt wurden, im Vergleich zu anderen Pollensaisonen schon in der ersten Behandlungsperiode "besser" oder "viel besser" fühlen.
Weitere Hintergrundinfos zur Gräserpollenallergie, spezifischen Immuntherapie, Gräsertablette und über ALK-Abelló finden Sie unter www.grazax.com und www.alk-abello.at.
* Stephen R. Durham, Bente Riis. Grass allergen tablet immunotherapy relieves individual seasonal eye and nasal symptoms, including nasal blockage. Allergy 2007, in press.
** Bousquet J, Van Cauwenberge P, Khaltaev N. Allergic rhinitis and its impact on asthma. J Allergy Clin Immunol 2001;108(5 Suppl):S147-334
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