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Trends der Allergologie in Bregenz


foto: Prim. Dr. Wolfgang Elsäßer Am 10. und 11. November 2006 wurde in Bregenz das "BodenseeSymposium" aus der Taufe gehoben. Veranstalter des neuen Allergie-Kongresses ist die Gesellschaft der Ärzte in Vorarlberg, als Organisator stellt sich das dänische Pharmaunternehmen ALK-Abelló in den Dienst der Sache. Die länderübergreifende Tagung bietet von nun an alle zwei Jahre allergologisch gebildeten und interessierten MedizinerInnen aus Österreich, Süddeutschland, der Schweiz und Liechtenstein einen Überblick über innovative Therapieoptionen und den letzten Stand der allergologischen Forschung.

Der Ärztekongress "BodenseeSymposium" stand heuer unter dem Motto "Neue Trends in der Allergologie" und wird von nun an voraussichtlich im Zweijahresabstand regelmäßig stattfinden. Die länderübergreifende Tagung fand in den imposanten Räumlichkeiten des erneuerten Bregenzer Festspiel- und Kongresshauses statt. "Es kamen rund 170 MedizinerInnen aus Österreich, Süddeutschland, der Schweiz und Liechtenstein. Die Vernetzung über alle deutschsprachigen Länder ermöglichte den Teilnehmern einen weit reichenden, grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch", so die beiden Veranstalter des Kongresses, Prim. Univ.-Doz. Dr. Robert Strohal und Prim. Dr. Wolfgang Elsäßer.

Kongress-Organisator ist das dänische Pharmaunternehmen ALK-Abelló, das sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Arzneimittel zur Diagnose und Behandlung von allergischen Erkrankungen spezialisiert hat. Der Marketingleiter der österreichischen Niederlassung, DI Thomas Horn: "Als Marktführer im Bereich der spezifischen Immuntherapie fühlen wir uns der ärztlichen Aus- und Weiterbildung im Bereich der Allergologie verpflichtet, zumal bereits jeder vierte Mitteleuropäer an einer allergischen Erkrankung leidet. Wir freuen uns, dass die Gesellschaft der Ärzte die Bitte, diesen zukunftsorientierten Kongress zu organisieren, an uns herangetragen hat. Betonen möchte ich jedoch die Unterstützung durch die zahlreichen anderen Pharmafirmen, ohne deren Hilfe der Kongress nicht zustande gekommen wäre."

foto: Prim. Univ.-Doz. Dr. Robert Strohal Namhafte Referenten präsentieren Innovationen der Allergologie

"Wir konnten international anerkannte Experten als Referenten gewinnen, die das Symposium zu einem wissenschaftlichen First-Class-Event machten", freuen sich die Gastgeber Elsäßer und Strohal. "Die Themen waren ein spannender Mix aus Wissenschaft und Praxis und so gewählt, dass die teilnehmenden Ärzte einen guten, praxisrelevanten Überblick über den neuesten Stand des allergologischen Wissens erhielten."

Der Kongress begann praxisnah mit einem Kurs für den allergischen Notfall sowie mit Workshops zu den Themen Kontrastmittel- und Latexallergien. Der Samstag war geprägt von wissenschaftlichen Vorträgen über die aktuellsten Erkenntnisse und Möglichkeiten aus den Bereichen der Epidemiologie, Prävention, Diagnostik und Therapie. Die Themen reichten vom Einfluss des Passivrauchens auf die Entstehung allergischer Erkrankungen über innovative Testverfahren mittels Chiptechnologie sowie biotechnologisch hergestellter Allergene bis hin zu möglichen künftigen Behandlungsoptionen wie etwa Biologicals.

Ein weiterer Schwerpunkt des Kongresses war der Stellenwert der spezifischen Immuntherapie und die Innovationen in diesem hochinteressanten Bereich. "Spannend und Erfolg versprechend ist die Diskussion um den Einsatz der Immuntherapie in der Behandlung der Neurodermitits", so Strohal. Elsäßer betont, dass "mit der neuen Therapieoption für Gräserpollenallergiker uns nun ein neuer, sehr effektiver und patientenfreundlicher Ansatz in der Behandlung der weit verbreiteten Gräserpollen-Allergie zur Verfügung steht."




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