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Leben in Hochhäusern als Risikofaktor für Pollenallergie


foto: ALK AbelloSchwankende Pollenzahlen haben wichtige Folgen für die Gesundheitsfürsorge und Pollen sind ein wichtiger Auslöser von Allergien. Spanische Wissenschaftler haben nun im Rahmen einer medizinischen Studie* die klinischen Auswirkungen der vertikalen Pollenverteilung auf allergische Symptome erforscht und sind dabei zu einem interessanten Ergebnis gekommen: Auf Basis der Studiendaten stieg nämlich das Risiko einer Pollensensibilisierung mit dem Stockwerk, in dem die Patienten lebten. Menschen, die im Erdgeschoß oder in niedriegen Stockwerken lebten, waren weniger auf Pollen allergisch, und das unabhängig davon, ob sich das Haus am Land oder in der Stadt befand.

An der Studie, die im Raum von Valladolid durchgeführt wurde, waren insgesamt 17171 Patienten beteiligt. In ländlichen Gebieten leben Menschen dort meistens auf Straßen-Niveau oder in niedrigen Häusern während in Stadtgebieten die meisten Menschen in höheren oder Hochhäusern leben. Winde, die über den Dächern der Großstadthäuser blasen verhindern oft die Verteilung der Luft und damit verbundenen Partikeln vom Straßenniveau, wo eigene Turbulenzen erzeugt werden. Gräserpollen in ländlichen Gebieten werden besonders an warmen und heißen Tagen in hoher Zahl freigesetzt und durch die sich aufwärmende Luft hoch aufgewirbelt und weit verteilt.




*Living in towers as risk factor of pollen allergy;
Armentia et al; Allergy 2004: 59: 302-305

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