Die Pollen fliegen wieder - Tipps für Autofahrer vom ÖAMTC
Mit den steigenden Temperaturen im Frühling haben auch Pollen wieder Saison. Pollen sind die häufigsten Auslöser für Allergien. Bereits jeder fünfte Österreicher leidet unter dem fliegenden Blütenstaub von Bäumen, Gräsern und Kräutern. "Unbehandelte Allergie-Erkrankungen erhöhen das Unfallrisiko eklatant. Wer unter der Pollenbelastung leidet, sollte die Gefahrenquellen keinesfalls unterschätzen", warnt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa.
Die Sehkraft der verquollenen Augen ist stark beeinträchtigt, bei einem Niesanfall ist man durch das unwillkürliche Schließen der Augen im Blindflug unterwegs. Es besteht die Gefahr, dass man bei einer plötzlichen Niesattacke das Lenkrad verreißt und das Auto unkontrolliert ausbricht. Auch allergiebedingte Schlafstörungen können sich auf die Fahrtüchtigkeit auswirken.
Die ÖAMTC-Expertin hat Sicherheitstipps für Allergiker zusammengestellt:
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- Um Pollen zu entfernen, sollte das Wageninnere durch Absaugen gründlich gesäubert werden.
- Vor beziehungsweise während der Fahrt die Autofenster unbedingt geschlossen halten und auch die Lüftung sollte ausgeschaltet sein. Für viele Automodelle sind aber bereits Pollenfilter für die Lüftungsanlage erhältlich.
- Gut informieren: Jeder Allergiker sollte sich in der Apotheke einen Pollenflugkalender besorgen oder sich bei den Polleninformationsdiensten informieren, wann welche Pollen gerade wirksam sind. Um Gegenmaßnahmen zu treffen, muss man die eigene Sensibilität gegenüber verschiedenen Pollenarten kennen. Bei extremer Pollenbelastung besser die Hände vom Steuer lassen.
- Wer weiß, dass er auf eine oder mehrere Pollenarten empfindlich reagiert, sollte im Auto ein entsprechendes Notfall-Set mit Medikamenten mitführen.
Wichtig: Nicht nur unbehandelte Allergie-Symptome bergen Gefahren, auch unsachgemäße Medikamenten-Einnahme kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. "Unbedingt Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker halten, wie sich Medikamente auf das Fahrverhalten auswirken können und notfalls Fahrten verschieben", appelliert ÖAMTC-Expertin Donosa.
ÖAMTC-Pressestelle
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