Allergieambulatorium Hall i.T.

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Univ.-Doz. Dr. Heinz Kofler über die Geschichte und das breit gefächerte Angebot seines Allergie-Ambulatoriums:

1994 Warum Hall?
Im Urlaub in Griechenland las ich einen Zeitungsartikel. Darin stand, dass der Bürgermeister von Hall in Tirol die Sole der alten Kurstadt wieder revitalisieren möchte. Nach einem Anruf direkt aus dem Urlaub bei ihm war klar, dass das ein faszinierendes Projekt werden würde.

1995 Gründung des PKA Allergieambulatorium Hall und…
Wir erhielten großzügig renovierte Räumlichkeiten, direkt am Haller Kurpark gelegen, von der Stadtgemeinde zu mieten. Nachdem mein jahrelanger Schwerpunkt klinischer Arbeit an der Univ.-Hautklinik Innsbruck die Allergie(n) waren, entwickelte sich bis 1995, dem Gründungsjahr des Allergieambulatoriums als private Krankenanstalt (PKA) ein Tätigkeitsbereich, der die Verzahnung von Balneo-Phototherapie und Soletherapie mit Allergologie in einen Vertrag mit allen Sozialversicherungsträgern festschrieb. Eine auf den ersten Blick scheinbar merkwürdige Konstellation, die aber – durch die Erweiterung von Balneophoto- und Soletherapie sowie die gesamte, ambulant mögliche Allergologie – von Anfang an abwechslungsreiches Arbeiten innerhalb der Dermatologie (in einer angeschlossenen Wahlarztordination) ermöglichte.

Was wir tun…
Wir wuchsen langsam aber stetig. Die Anforderungen erweiterten sich schrittweise, passende MitarbeiterInnen kamen dazu. Derzeit arbeiten mit mir vier ÄrztInnen, zeitweilig durch Kollegen anderer Fächer, Turnus- oder Gastärzte ergänzt; dazu Diplomkrankenschwestern, MBA (Medizinisch biologische Analytikerin), MTF (Medizinisch technische Fachkraft), Diätologin, Praktikanten, eine Ordinationshelferin und Sekretärin. Meine Frau managt alles nicht-Medizinische, ich bin daher in der glücklichen Lage, mich auf die Medizin konzentrieren zu können.

Ein über 18 Jahre zusammengewachsener, bunter Mix liebgewonnener MitarbeiterInnen, mit denen mir die tägliche Arbeit viel Freude macht.

Natürlich behandeln wir weiterhin viele Patienten langjährig mit ihrer spezifischen Immuntherapie (SCIT und SLIT). Die Schwerpunkte haben sich aber von den früher dominierenden inhalativen Allergien etwas verlagert.

Neben der – oft aufwändigen – spannenden Abklärung und Behandlung von Nahrungsmittel-assoziierten Krankheitsbildern bilden die Abklärung von Medikamenten-Allergien (mit oralen Provokationstests soweit ambulant sinnvoll möglich), Urticaria-Diagnostik und Behandlung, sowie Schimmelpilz-Allergien weitere Schwerpunkte unserer täglichen Arbeit.

Daneben betreuen wir ziemlich viele kleine (gemeinsam mit der Pädiaterin) und große Patienten mit atopischer Dermatitis und – bedingt durch die Möglichkeit der Soletherapie – auch Psoriasispatienten.

What else…?
Seit einiger Zeit ergeben sich erfreuliche Kooperationen mit universitären Zentren – kleine Forschungsprojekte wurden initiiert, Publikationen sind daraus entstanden. Gut angenommen wird auch das Angebot einer ständigen Fortbildung für niedergelassene KollegInnen in Form des Pirquetklubs, den mir Prof. Sascha Frank, als er in Pension ging, übergeben hat. Eine Ehre und Verpflichtung, immerhin ist es vermutlich der älteste „Pirquetklub“ Österreichs. Vortragstätigkeit und Lehraufträge an der UMIT runden neben langjähriger Konsiliararzt-Tätigkeit im Landeskrankenhaus Hall meine berufliche Arbeit ab.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.kofler-allergie.at