Sonnenallergie: Keine echte Allergie?
Der so genannten Sonnenallergie
oder "Polymorphen Lichtdermatose",
wie der medizinische
Ausdruck lautet, liegt möglicherweise
gar kein
echtes allergisches Geschehen
zugrunde, zumindest konnte bisher kein
Auslöser identifiziert
werden. Es handelt sich um ein relativ
häufiges Krankheitsbild, das
vor allem hellhäutige Frauen betrifft.
Meist schon im Jugendalter
kommt es alljährlich im Frühjahr oder
durch
die verstärkten
Aufenthalt in der Sonne im Urlaub Stunden
bis Tage nach dem
Sonnenbad zum Auftreten von
juckenden Knötchen und Bläschen an den
frei getragenen
Hautarealen. Innerhalb etwa einer Woche heilen die
Veränderungen wieder ab.
Typisch ist ein Gewöhnungseffekt im Verlauf
des Sommers.
Da die Sonnenallergie meist durch UVA ausgelöst wird,
kann schon die Bestrahlung durch
Glas (Auto!) als Auslöser ausreichen.
Wenn die Sonnenallergie einmal aufgetreten ist,
können lediglich
Kortisoncremes und Juckreiz-stillende Maßnahmen
die Symptome lindern.
Vorbeugend ist wichtig, sich langsam
an die Sonne zu gewöhnen und
hochwertige
Sonnencremes oder Sonnenschutzkleidung mit einem stabilen
UVA-Filter zu verwenden. Weiters besteht die
Möglichkeit, im Frühjahr
beim Hautarzt ein
Vorbräunen mit UVA-Bestrahlungen durchzuführen, was
meist gute Erfolge zeigt, allerdings jährlich
wiederholt werden muss.
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