>> Allgemeines >> Arten von Allergien >> Experten-Meinungen >> Diagnose >> Prophylaxe >> Therapie

über_allergien

Interessensgemeinschaft Allergenvermeidung
Medizinischer Beirat
Werden Sie Mitglied
News-Archiv ab 2007
News-Archiv ab 2005
News-Archiv bis 2004
Newsletter
download
Links
Impressum
www.menzl.com
www.alk-abello.at
Der Verein Über Allergien Allergenvermeidung Presse-Ecke Kontakt

Sonnenallergie: Keine echte Allergie?

Der so genannten Sonnenallergie oder "Polymorphen Lichtdermatose", wie der medizinische Ausdruck lautet, liegt möglicherweise gar kein echtes allergisches Geschehen zugrunde, zumindest konnte bisher kein Auslöser identifiziert werden. Es handelt sich um ein relativ häufiges Krankheitsbild, das vor allem hellhäutige Frauen betrifft.

Meist schon im Jugendalter kommt es alljährlich im Frühjahr oder durch die verstärkten Aufenthalt in der Sonne im Urlaub Stunden bis Tage nach dem Sonnenbad zum Auftreten von juckenden Knötchen und Bläschen an den frei getragenen Hautarealen. Innerhalb etwa einer Woche heilen die Veränderungen wieder ab. Typisch ist ein Gewöhnungseffekt im Verlauf des Sommers. Da die Sonnenallergie meist durch UVA ausgelöst wird, kann schon die Bestrahlung durch Glas (Auto!) als Auslöser ausreichen. Wenn die Sonnenallergie einmal aufgetreten ist, können lediglich Kortisoncremes und Juckreiz-stillende Maßnahmen die Symptome lindern.

Vorbeugend ist wichtig, sich langsam an die Sonne zu gewöhnen und hochwertige Sonnencremes oder Sonnenschutzkleidung mit einem stabilen UVA-Filter zu verwenden. Weiters besteht die Möglichkeit, im Frühjahr beim Hautarzt ein Vorbräunen mit UVA-Bestrahlungen durchzuführen, was meist gute Erfolge zeigt, allerdings jährlich wiederholt werden muss.

zurück

 

 

Univ. Prof. Dr. Norbert Reider
Leiter der Allergieambulanz
Dermatologische Universitätsklinik Innsbruck

 

created by m/s design