Lebensgefahr durch Insektenstich
Wer kennt das nicht, wenn die Idylle des Sommer-Spaziergangs
von lästigen Insekten gestört wird oder der
wohlriechende Picknick-Korb gegen die ungeladenen Gäste
verteidigt werden muss? Der Stich einer Biene, Wespe
oder Hornisse ist für einen gesunden Menschen zwar
schmerzhaft aber ungefährlich. Nach kurzem Brennen
und einer kleinen Schwellung kann der Vorfall wieder
vergessen werden. Nicht so bei rund 5% der Bevölkerung,
die unter einer Insektengift-Allergie leiden: Für
sie kann ein Insektenstich lebensbedrohliche Auswirkungen
haben.
Starke Lokalreaktionen, Juckreiz, Ausschläge,
Schweißausbruch sowie Schwellungen an verschiedenen
Körperstellen gehören noch zu den harmloseren
Symptomen. Erbrechen, schwere Atemnot, Stuhlverlust
und Bewusstlosigkeit bis hin zum Herz-Kreislauf-Stillstand
sind als potentiell lebensbedrohlich zu sehen. Im Schnitt
sterben allein in Österreich jährlich 8 Menschen
an den Folgen eines Insektenstiches.
Nur eine umfassende Allergie-Austestung kann die Diagnose
bestätigen und zur individuell richtigen Therapie
führen. Dazu zählt auch das stete Mitführen
der verordneten Notfall-Medikamente, die im Ernstfall
Leben retten können. Vergesslichkeit und Bagatellisierung
hat schon zu manchen Aufenthalten auf Intensivstationen
geführt.
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