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Allergische Erkrankungen nehmen zu

Die Erkrankungen aus dem allergischen Formenkreis haben sich ab den 60er Jahren alle 10 Jahre verdoppelt. Die Ursache ist noch nicht geklärt, wurde mit Western Life Style umschrieben und wird zunehmend als Ungleichgewicht des Immunsystems verstanden. Einerseits wird der für die Infektabwehr zuständige Teil zu wenig trainiert, andererseits hat die Belastung mit Innenraumallergenen zugenommen. Daraus entsteht ein Ungleichgewicht der immunologischen Antwort hin zur Allergie. Impfungen erhöhen das Allergierisiko nicht. Wesentlich für die Entwicklung und die Ausprägung einer allergischen Erkrankung ist die genetische Veranlagung. Erste Therapiestudien zur Beeinflussung des Immunsystems weg von der Allergie zeigen ermutigende Ergebnisse. Wichtig wird es sein einen Test zu entwickeln um die Risikopatienten zu erkennen, denen man mit einer entsprechenden Therapie der Zukunft die Allergikerkarriere ersparen könnte.

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OA. Dr. Isidor Huttegger
Allergieambulanz, Landesklinik
für Kinder- und Jugendheilkunde
Salzburg

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