im Freien

Höher gelegene Gebiete zeichnen sich durch geringeres Vorkommen von Milben und Schimmel und durch Pollenarmut aus. Einige Studien deuten auf Milben-und Schimmelpilzfreiheit ab 1.500 Metern Seehöhe hin.

Den Pollen entkommen

Pollen aus dem Weg zu gehen ist nicht leicht. Umso wichtiger ist es, „den Feind“ zu kennen. Wer darüber Bescheid weiß, wogegen er allergisch ist sowie wann und wo der Pollenflug besonders stark ist, kann Pollenfluggebiete meiden und seinen Alltag, Freizeit-Aktivitäten oder die Urlaubsplanung allergenarm gestalten. Die nötigen Informationen dazu liefert der Österreichische Pollenwarndienst. Länderübergreifende Situationsberichte und Prognosen helfen Betroffenen dabei, besser durch die Pollensaison zu kommen und sich rechtzeitig mit Medikamenten zu versorgen.

  • Halten Sie sich an den Tagen hoher Belastung so wenig wie möglich im Freien auf. Die Pollenbelastung ist bei einsetzendem Regen, am Land am frühen Morgen und in der Stadt eher mittags sowie nachmittags besonders hoch.
  • Lüften Sie nur zu belastungsarmen Zeiten und schließen Sie nachts die Fenster.
  • Wäsche sollte während der Pollensaison nicht im Garten zum Trocknen aufgehängt werden, denn Pollen bleiben daran haften.
  • Wollen Sie Ihr Haus lüften, empfehlen sich die Abendstunden, nachdem sich bereits Tau gebildet hat. Oder der Einbau von Pollenschutzgittern vor den Fenstern: damit bleiben die meisten Pollen draußen, das Lüften in der Nacht wird erleichtert und erholsamer Schlaf bei frischer Luft wird möglich.
  • Installieren Sie Allergenfilter bei Belüftungssystemen und Klimaanlagen.
  • Wenn Sie spazieren gehen, dann im Wald. Vor allem Laubbäume filtern Pollen (achten Sie allerdings darauf, dass dieser Wald frei von Pflanzen ist, auf deren Pollen Sie reagieren!).
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille (ideal mit Seitenschutz). Sie hält die Pollen von Ihren Augen fern und schützt deren Schleimhäute, die zur Pollenzeit besonders lichtempfindlich sind.
  • Schließen Sie während der Autofahrt Fenster und Schiebedach und schalten Sie die Lüftung aus (sofern kein Pollenfilter eingebaut ist).
  • Halten Sie den Rasen möglichst kurz geschnitten, überlassen Sie das Mähen jedoch anderen!
  • Tragen Sie an pollenintensiven Tagen bei möglichst allen Aufenthalten im Freien - vor allem bei sportlichen Aktivitäten - eine Allergen-Schutzmaske.
  • Informieren Sie sich über Kreuzreaktionen – das sind allergische Reaktionen auf botanisch verwandte Nahrungsmittel.
  • Spülen Sie 3x täglich Ihre Nase mit isotoner Kochsalzlösung. Die Pollenallergene lösen sich auf und werden abtransportiert.
  • Waschen Sie täglich Ihre Haare oder bürsten Sie sie intensiv.
  • Wechseln Sie möglichst nach dem Aufenthalt im Freien Ihre Kleidung

Schimmelpilzquellen meiden:

  • Gartenarbeit anderen überlassen oder benutzen Sie Schutzmasken mit Allergenfilter.
  • Als Schimmelallergiker sollten Sie Laub- und Komposthaufen und Bio-Abfalleimern mit besonderer Vorsicht begegnen, da bei all diesen mit Schimmelbildung zu rechnen ist.

 

 

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21.06.2017
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Von 17. bis 21. Juni fand der Jahreskongress der europäischen Akademie für Allergologie und klinische Immunologie (EAACI), der weltweit größten...
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